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Briefe brennen wie Feuer
Briefe brennen wie Feuer.

Deine Hände spüre ich, wenn ich die Zeilen lese,
und die Hitze steigt in weichen Wellen mir zu Kopf,
trocken wird mein Mund, ich glaub ich spüre, den zarten Duft aus deinem Zopf.

Spüre deine weiche Haut in meinem Wahne,
einen Hauch von Feuchte, deckt den Flaum der sich errichtet,
von deinem dampfend Leib, den ich erahne,
mir wird heiss, und Gier und Liebe sind gewichtet.

Heiss auch meine Wünsche, mein Elan.
Schau fiktiv in deine Augen, seh' begehren, glaube deinen heissen Atem jäh zu spüren, harr' der Dinge, die du mich wirst lehren.

Zitternd halt dein' Brief ich in den Händen, die Erregung läuft mir heiss die Wirbel hoch, spür' lasziven Druck von deinen Lenden,
und ich frag mich, Gott, wie lange noch,

muss ich warten auf den Druck von deinen Brüsten,
Sehnsucht wird zur Dimension, zum Schrei! Kann ich wirklich schreiben von den Lüsten? In den Gedanken bist Du ganz hautnah dabei.

Deine Briefe machen mich ganz wild,
ich seh' dich winden, zucken im Rausch der Lüste,
lecke, schmecke, rieche, doch kein Hunger wird gestillt,
möchte kneten, streicheln, kosen deine Brüste.

Und so les' ich deine Zeilen immer wieder, träume von der Freiheit künftigem Glück, tröste mich durch deine Liebeslieder,
meine Bilder deiner so verruchten Mieder, denn ich weiss, das LEBEN KEHRT ZURÜCK.

Hamburg, 13.04.2006
 
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