Aufgelöste Träume
In grauen Pfützen treiben meine Träume,
der Regen hat sie aufgelöst.
Nun sind sie wahrlich nur noch Schäume.
War wohl nur kurz weggedöst...
Hab' des Lebens Härte kurz vergessen,
mir ein Schloss aus Luft gebaut.
Doch dieses ward' von Angst zerfressen ,
ein Windhauch hat es umgehaut.
Was ich wünschte ist zerflossen,
wie des Winters letzter Schnee.
Habe so viel Tränen schon vergossen,
sie verbinden sich zum See.
Ein See ganz voller Bitterkeit,
gefüllt mir Gram und Wut.
Vergessen ist die Heiterkeit,
verschwunden ist mein Mut.
Wie soll den Weg ich nur bestreiten?!
Er ist vom Regen aufgeweicht.
Ich lasse mich vom Herze leiten,
vielleicht meine Kraft dafür noch reicht....
© Julia Hagenauer
der Regen hat sie aufgelöst.
Nun sind sie wahrlich nur noch Schäume.
War wohl nur kurz weggedöst...
Hab' des Lebens Härte kurz vergessen,
mir ein Schloss aus Luft gebaut.
Doch dieses ward' von Angst zerfressen ,
ein Windhauch hat es umgehaut.
Was ich wünschte ist zerflossen,
wie des Winters letzter Schnee.
Habe so viel Tränen schon vergossen,
sie verbinden sich zum See.
Ein See ganz voller Bitterkeit,
gefüllt mir Gram und Wut.
Vergessen ist die Heiterkeit,
verschwunden ist mein Mut.
Wie soll den Weg ich nur bestreiten?!
Er ist vom Regen aufgeweicht.
Ich lasse mich vom Herze leiten,
vielleicht meine Kraft dafür noch reicht....
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