Gedichte und Texte für jeden Anlass...
Ein Weihnachtsmärchen
Der Weihnachtsmann und Osterhase haben `ne laue Wirtschaftsphase
und auch beim Nikolaus sieht es nicht besser aus.
Sie bauen ab und sparen an Personal und Waren.
Die Zeit ist hart und schlecht, das gilt auch für Ruprecht.
Der Fuhrpark wird reduziert, der alte Schlitten repariert.
ein Rentier wird geschlachtet, ein Stück Weihnachstland verpachtet.
Der Weihnachtsmann muß selber putzen, darf seinen Garten noch benutzen
und die Wohnung, ziemlich groß, da muß er klotzen, schonungslos.
Ach, du schnöde Weihnachstwelt, warum nur ist so knapp das Geld.
Da, plötzlich schrillt die Klingel, Rudolf, der alte Schlingel,
das Rentier mit der roten Nase öffnet seiner faulen Base.
`Ne Rentierdame, die pflegmatisch, dick und faul und oft apathisch, liegend auf dem Kanapee, blickt auf den Weihnachtsschnee.
Der Weihnachtsmann die Hände ringt,
die Situation ihm mächtig stinkt.
Er möchte dieses faule Stück, schicken in den Wald zurück.
Doch das Vieh, es hat Asyl, kennt genau das ganze Sp(ü)iel.
Alle Tricks sind ihm vertraut, wie man einen Unfall baut,
mit dem guten Weihnachtsschlitten, danach muß man nicht lange bitten,
um Krankengeld und Schonungszeit, denn es ist wieder mal soweit.
Der Heil`ge Abend ist jetzt nah, das passt ja wieder wunderbar.
Ein Tier ist krank, das andere tot, schon ist sie wieder da, die Not.
Der Weihnachstmann steht vor`m Ruin, er muß den Schlitten selber zieh`n.
 
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