Weihnachtslied
Kein Sternchen mehr funkelt,
Tief nächtlich umdunkelt,
Lag Erde so bang;
Rang seufzend mit Klagen
Nach leuchtenden Tagen,
Ach! Harren ist lang. -
Als plötzlich erschlossen,
Vom Glanze durchgossen,
Der Himmel erglüht’;
Es sangen die Chöre:
Gott Preis und Gott Ehre!
Es sangen die Chöre:
Den Höhen sei Ehre,
Dem Vater sei Preis,
Und Frieden hienieden,
Ja, Frieden, ja, Frieden
Dem ganzen Erdkreis!
Wir waren verloren,
Nun ist uns geboren,
Was Gott uns verhieß:
Ein Kindlein zum Lieben
Und nie zu betrüben,
Ach, Lieb’ ist ja süß!
O segne die Zungen,
Die mit dir gesungen,
Du himmlisches Kind!
Und lass Dir das Lallen
Der Kinder gefallen,
So lieblich und lind.
O Friede, dem Zorne,
O Röschen, dem Dorne
holdselig erblüht;
Süß lallende Lippe
Des Kind in der Krippe,
Dir gleicht wohl dies Lied.
Tief nächtlich umdunkelt,
Lag Erde so bang;
Rang seufzend mit Klagen
Nach leuchtenden Tagen,
Ach! Harren ist lang. -
Als plötzlich erschlossen,
Vom Glanze durchgossen,
Der Himmel erglüht’;
Es sangen die Chöre:
Gott Preis und Gott Ehre!
Es sangen die Chöre:
Den Höhen sei Ehre,
Dem Vater sei Preis,
Und Frieden hienieden,
Ja, Frieden, ja, Frieden
Dem ganzen Erdkreis!
Wir waren verloren,
Nun ist uns geboren,
Was Gott uns verhieß:
Ein Kindlein zum Lieben
Und nie zu betrüben,
Ach, Lieb’ ist ja süß!
O segne die Zungen,
Die mit dir gesungen,
Du himmlisches Kind!
Und lass Dir das Lallen
Der Kinder gefallen,
So lieblich und lind.
O Friede, dem Zorne,
O Röschen, dem Dorne
holdselig erblüht;
Süß lallende Lippe
Des Kind in der Krippe,
Dir gleicht wohl dies Lied.
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