Gedichte und Texte für jeden Anlass...
Der Traum
Refrain:
Als wir zusammen waren, war jeder Tag für mich ein Traum,
doch jetzt ist auch das nur noch ein luftleerer Raum.
Der Traum ist ausgeträumt, der Zug ist abgefahren.
Ihn einzuholen unmöglich, nicht in einer Millionen Jahren.
Die Sonne untergegangen und das Schiff gesunken.
Die Hoffnung verbrannt durch tausende kleine Funken.
Das Feuer erloschen, der Baum gefällt,
der Wal gestrandet und die Nacht nicht aufgehellt.

1. Strophe:
Dieser Traum ist ausgeträumt und die Realität hat begonnen,
Doch in der Nacht habe ich mich mal wieder zu dir gesonnen.
Wir waren uns wieder nah, doch trotzdem noch sehr entfernt,
nie hätt´ ich´s gedacht, doch ich habe das Lieben verlernt.
Verlernt, denn bevor du gingst, von unserem Schiff mit Segel,
hast du mir einen Rettungsring gegeben, einen Satz, eine Regel.
Das du zurück kommen wirst, wenn es soweit ist,
doch wir wissen beide, dass du mich vorher noch vergisst.
Und trotzdem halte ich mich fest an diesem Ringe,
Obwohl ich weiß, dass ohne ihn der Schmerz verginge.
Das ich auch ohne ihn nicht noch tiefer gehe,
Weil ich auch so kurz vor dem Ertrinken stehe.
Es würden andere Boote kommen, um mich aus dem Wasser zu fischen
Ich würde eingeladen werden zu tollem Essen an riesen Tischen,
Doch ich klammer mich weiter an diesen Ring aus Trauer und Sehnsucht.
Umschlinge ihn fest, dabei behindert er nur meine verzweifelte Flucht.



Refrain:
Als wir zusammen waren, war jeder Tag für mich ein Traum,
doch jetzt ist auch das nur noch ein luftleerer Raum.
Der Traum ist ausgeträumt, der Zug ist abgefahren.
Ihn einzuholen unmöglich, nicht in einer Millionen Jahren.
Die Sonne untergegangen und das Schiff gesunken.
Die Hoffnung verbrannt durch tausende kleine Funken.
Das Feuer erloschen, der Baum gefällt,
der Wal gestrandet und die Nacht nicht aufgehellt.

2. Strophe
Dieser Traum ist ausgeträumt und die Realität hat begonnen
Doch in der Nacht habe ich mich mal wieder zu dir gesonnen.
Du nahmst mich in den Arm und sprachst mir Mut zu,
sagtest dass du wiederkommst, das lässt mir keine Ruh.
Doch du kommst nicht wieder, denn der Bus hat die Türen geschlossen,
Ist abgefahren, dreht nicht mehr um, ist fest entschlossen.
Du sitzt drin und schaust mich nicht mal mehr an
Ich steh draußen und schreie, dass ich nicht ohne dich kann.
Du hörst es nicht, mit Kapuze auf und dem Gesicht weg von mir,
Fährst du los, mit Blick in die Ferne und lässt mich hinter dir.
Ich versuche zu rennen, doch schaue am Ende nur noch hinterher,
denke an deine letzten Worte: Ich komme wieder und dann wird mehr.
Doch, wie wir beide wissen, hast du bei diesen Worten gelogen,
Denn der Bus ist eine Einbahnstraße lang gefahren, ja ist fast geflogen.
Aber ich klammer mich trotzdem an die Hoffnung aus deinem Munde,
Auch wenn ich innerlich weiß, nichts verschließt jemals diese Wunde.



Refrain:
Als wir zusammen waren, war jeder Tag für mich ein Traum,
doch jetzt ist auch das nur noch ein luftleerer Raum.
Der Traum ist ausgeträumt, der Zug ist abgefahren.
Ihn einzuholen unmöglich, nicht in einer Millionen Jahren.
Die Sonne untergegangen und das Schiff gesunken.
Die Hoffnung verbrannt durch tausende kleine Funken.
Das Feuer erloschen, der Baum gefällt,
der Wal gestrandet und die Nacht nicht aufgehellt.

3. Strophe:
Dieser Traum ist ausgeträumt und die Realität hat begonnen
Doch in der Nacht habe ich mich mal wieder zu dir gesonnen.
Wir hatten telefoniert, doch jetzt höre ich ständig nur: Besetzt.
Niemand kann sich vorstellen wie sehr mich dieses Wort verletzt.
Verletzt, denn du hast mich verlassen und kein Weg führt zurück.
Doch ich weiß, es ist nur eine andere Form von Glück,
denn wie man schon vor langer Zeit erkannt,
Ist jedes Ende von etwas Neuem auch der Anfang.
Das Leben ist ein Kreis, der sich dreht, auf dem Weg der Erkenntnis,
Doch die Rotation der Geschehnisse bringt uns weiter im Verständnis.
Ich werde dir hier und jetzt ein neues Versprechen geben
Und dass ich es breche wirst du niemals erleben:
Ich werde warten, doch nicht mehr auf dich,
sondern darauf das sich zeigt: Auch Schmerz ist vergänglich.
Das Leben geht weiter, ich stoße den Ring von mir und steige auf das rettende Floß.
Das Leben geht weiter, ich steige in meinen eigenen Bus, schließe die Türen und fahr los.
 
Dieses Werk unterliegt dem Urheberrecht von Vampire Fascination! Jegliches Kopieren und Weiterverwenden OHNE explizite Zustimmung des Autors ist verboten! Bei Zuwiderhandlungen muss mit rechtlichen Konsequenzen gerechnet werden!
 
Sie müssen angemeldet sein, um bewerten zu können.
JETZT anmelden
Es wurde noch nicht abgestimmt!
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.
JETZT anmelden
Kommentare:
#{username} schrieb am #{date} um #{time}
 
#{text}
Bisher keine Kommentare vorhanden