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Engel und Schwäne
Engel und Schwäne



Ich dachte ich fände meinen Engel,
es schien alles perfekt zu sein.
Erst im Nachhinein erkenn´ ich Mängel,
schließlich bist du nicht mehr mein.
Du warst meine Traumfrau, gewiss
Und es gab vermeintliche Zeichen.
Dachte ich zumindest bevor es mir erneut das Herz zerriss.
Doch das stellte nur erneut die Weichen,
die meinen Zug des Lebens lenken.
Unmöglich ist es, da die Momente der Zeit nicht reichen,
alles richtig zu verarbeiten und jeden Gedanken zu verschenken.
Doch einen Gedanken, nein, eine Erkenntnis,
die mir die Trennung einbrachte möchte ich teilen.
Dir mitteilen und vielleicht stößt sie auf Verständnis,
denn es sind die wirklichen Engel die dich am Ende heilen.

Ich habe den Unterschied zwischen Engeln und Schwänen erkannt.
Du warst mein Schwan: wunderschön und flogst mit mir auf Wolken.
Der Flug war hoch und ich habe mich dabei voll entspannt,
Habe mich dir hingegeben und merkte nicht, dass uns Probleme folgten.
Doch irgendwann wurde ich dir zu schwer.
Du hast es mir nicht gesagt und versucht mich oben zu halten
Es ist dir leider nicht gelungen denn jetzt fliege ich nicht mehr.
Denn am Ende musstest du mich fallen lassen, Richtung des kalten
Harten Bodens auf dem nichts Weiches war um den Sturz abzufangen.
Einen Fallschirm hatte ich nicht dabei, ich hab dir bedenkenlos vertraut.
Während des Weges nach unten ist nicht viel Zeit vergangen
Der Aufprall war umso härter. Und du hast nur zugeschaut.
Es brach mir was Wichtigeres als die Knochen: Nämlich mein Herz
Du meinst irgendwann willst du wieder mit mir hoch hinaus
Doch jetzt habe ich zu viel Angst vor eventuellem Schmerz.
Ich mache dir keinen Vorwurf, du konntest nicht mehr anders raus,
raus, denn du warst in einem Käfig von Problemen gefangen.
Es waren nicht deine, erst du hast sie dazu gemacht
ich denke Zeit heilt die Wunden doch es ist noch nicht viel vergangen,
und die Narben bleiben für immer…so habe ich vorher nie gedacht.

Und erst als ich in dir statt des Engels den Schwan erkannte,
den die Probleme fingen, kamen meine wahren Engel.
Gleich mehrere. Sie eilten herbei, ohne dass es jemand verlangte.
So schnell sie konnten. Nicht im Schlängel
Oder zickzack Kurs sondern grade auf mich zu in Windeseile.
Leider schafften sie es nicht mich unverletzt zu Boden zu bringen,
aber die Schmerzen zu lindern und mit dünnem Seile
und vereinter Kraft und ein paar Schlingen,
mich von dem Loch in das zu stürzen ich drohte, wegzuziehen.
Und mich so vor einem noch tieferen Sturz zu bewahren
Denn nicht die Kraft der Liebe, sondern die der Freundschaft verliehen
Ihnen die nötige Kraft und Teambereitschaft um trotz der eigenen Gefahren
Und Probleme mich zu retten, mir auf die Beine zu helfen.
und wenn sie bei mir sind dann spüre ich wie mein Herz wiederzusammen wächst.
Es fühlt sich an als würden in mir lauter kleine Elfen
Mein gebrochenes Herz wie Neu zusammenkleben, fast wie gehext.
Und meine inneren Narben so klein und fein zunähen,
Wie es ihnen möglich ist, ohne die Bedeutung der neuen Erkenntnis,
die durch die Trennung entstand, unüberlegt zu verdrehen
oder gar zu zerstören. Denn dafür hätte ich kein Verständnis.
Denn nur dadurch habe ich erkannt wer ein Engel und wer ein Schwan
Der Schwan ist weiß, anmutig und wunderschön und fliegt mit dir
Er ist feinfühlig und prächtig und dir wird ums Herz ganz warm
Doch nur er allein ist es, der dich fallen lassen kann, so das es schier
Unmöglich ist das unbeschadet zu überstehen.
Spätestens da kommen deine und meine Engel ins Spiel,
Die dich auffangen, immer für dich da sind und dich niemals hintergehen.
Das können nur Engel, das ist für einen Schwan zu viel.


Dieses Gedicht soll ein Dankeschön an all meine kleinen und großen Engel da draußen sein
Ich hoffe es gefällt euch und ihr erkennt den Gedanken hinter den Worten
Denn ihr allein seit es, die ihr mir Kraft gebt, da ihr mir zeigt: Ich bin nicht allein.
Auch wenn mein Schwan wegflog erfahre ich dank euch Glück in unterschiedlichen Sorten.
 
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Kommentare:
#{username} schrieb am #{date} um #{time}
 
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Tempi
Tempi schrieb am 26.09.2012 um 15:48
 
traurig aber schön in Worte gefasst