Gedichte und Texte für jeden Anlass...
Nachtlied
(nach einem zerstrittenen, missglückten Tag)

Des hellen Tages Stunden aufgebraucht,
gehen wir zur Ruh.
In stiller Sehnsucht nach Geborgenheit
igeln wir uns in uns selber ein.
Schlaflos kühle Nacht
deckt keine unserer Tageswunden zu.
Auf die unendliche Entfernung
einer ausgestreckten Hand
sind wir allein.

Wortkriege machen keine Toten,
hinterlassen nur
sinnlos aufgebrauchtes Leben.
Die ruhelose Nacht der Stille
umfängt dich und mich.
Gedanken kreisen
um Verachtung und Vergeben.
Und plötzlich spür ich deinen Zeh
an meinem Fuß.
Ganz leise fragst du:
„Sag mal, frierst Du auch so sehr
wie ich?“
 
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Kommentare:
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robben1986
robben1986 schrieb am 23.03.2010 um 22:44
 
Ich finde dises gedicht echt klasse muss ich sagen supper gemacht
stellina
stellina schrieb am 08.12.2009 um 19:36
 
wunderschönes gedicht :) finde es toll, wie in diesem text mit der sprache umgegangen wird!!