Gedichte und Texte für jeden Anlass...
Der Gockelhahn
Ein Gockelhahn, der sieht voll Neid
des Pfaues schönes Federkleid.
Der eitle Hahn hätt‘ es so gern,
dass seine Federn bunter wärn.

Er fragt den Pfau so nebenbei,
wie denn das mit den Federn sei.
Darauf meint der mit großer List:
„So bade dich in Hühnermist.
Und du wirst augenblicklich sehn,
ein großes Wunder wird geschehn.
Ich schwöre dir mit Sicherheit.
Es ändert sich dein Federkleid.“

Gesagt, getan, im Handumdrehn
ist’s mit dem Mistbad schon geschehn.
Wie stinkt der Hahn! Es ist ein Graus.
Und seine Federn fallen aus.
 
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