Gedichte und Texte für jeden Anlass...
Die Maus
Sie schrein, wenn sie dich sehn
und springen auf den Stuhl.
Die Aufregung ist fürchterlich,
die Toleranz gleich Null.
Sie legen Gift und Fallen aus,
gefüllt mit Käs und Speck.
Das kleine Tier muss sofort raus,
das kleine Tier muss weg.

An diesem Nachmittag im Feld,
da hab ich dich gesehn.
Ich habe dich lang angeschaut
und konnt sie nicht verstehn.
Welch Glanz in deinen Äuglein,
welch Schimmer auf deinem Fell,
ein Tierchen so vollendet,
klug, geschickt und schnell.

Ich hab mich mit dir verglichen
und habe dann erkannt,
wir sind nicht besser und schöner,
wir sind miteinander verwandt.
Als Mensch bin ich nur groß
und du berührend klein,
sollt ich dich wieder treffen,
ich werd behutsam sein.
 
Dieses Werk unterliegt dem Urheberrecht von Christine Frazian! Jegliches Kopieren und Weiterverwenden OHNE explizite Zustimmung des Autors ist verboten! Bei Zuwiderhandlungen muss mit rechtlichen Konsequenzen gerechnet werden!
 
Sie müssen angemeldet sein, um bewerten zu können.
JETZT anmelden
Es wurde noch nicht abgestimmt!

Schlagwörter

Tiergedicht Tiergedichte
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.
JETZT anmelden
Kommentare:
#{username} schrieb am #{date} um #{time}
 
#{text}
Bisher keine Kommentare vorhanden