Gedichte und Texte für jeden Anlass...
Elfenreigen
Elfenreigen

Schaue verzückt in eine nächt´ge Welt,
denn hab dergleichen nie gesehen.
Im Mondenschein erhellt sich das Gezelt,
im Walde sanfte Winde wehen.

Zur Lichtung gehet mein gebannter Blick,
dorthin, wo süße Elfen schweben.
Sie drehn sich leicht, mit duftigem Geschick,
die stille Nacht nur läßt sie leben.

Ja, auch die Blumen sind jetzt aufgewacht
und schaukeln sanft zu Sphärenklängen.
Ihr süßer Duft erfüllt die ganze Nacht,
mir ist, als ob da Englein sängen.

Doch das Glück, es kann nicht ewig währen,
hör von fern die tiefe Kirchturmuhr.
Und im Weh und unter herben Zähren
bleibt mir Wald und diese Lichtung nur.

©: by Gilbert 2004
 
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