Der verzweifelte Dichter oder Auf der Suche nach den Markisen.
Die besten Gedichte und Reime fallen einem meistens gerade dann ein, wenn gerade kein PC oder wenigstens ein Stift und ein Blatt Papier zur Hand ist. Zum Beispiel beim Autofahren oder auf dem Stuhl beim Zahnarzt. Gestern erst suchte ich einen passenden Reim auf „Orange“. Ich saß stundenlang vor dem PC und suchte alles Mögliche, ging das Wörterbuch von Windows, den Duden und sogar einige fremdsprachliche Wortschätze durch, ohne fündig zu werden. Dabei stößt man natürlich auf so viele andere Dinge, die einen dann vom Wesentlichen ablenken und man am Ende gar nicht mehr weiß, wonach man eigentlich gesucht hat. Entnervt und wütend über die sinnlos vergeudete Zeit, verließ ich meine Wohnung und suchte meine Muse im Grünen wieder zu finden.
Ich machte es mir im Garten gemütlich. Um meine Terrasse hatte ich zum Sonnenschutz und natürlich auch als Nachbarn-Schutz eine hohe Wand aus Markisen-Stoffen bespannt, hinter der ich ungestört meinen Dichtertätigkeiten nachgehen konnte. Ich lauschte dem Zwitschern der Vögel, dem monotonen Rattern eines Rasenmähers, dem fernen Rauschen der Autobahn und vernahm hin und wieder die Rufe spielender Kinder. So entspannte ich mich dermaßen, dass ich kurz darauf einschlief. In meinem Traum war alles Orange, der Himmel, das Meer, die Bäume und auch die Menschen, die mir dort begegneten sahen aus als wären sie gerade in einen Farbtopf gefallen und alle suchten verzweifelt nach einem passenden Reim auf Orange, damit sie ihr natürliches Aussehen wieder erlangen konnten. Auch mich fragten sie nach einer Lösung und da ich ihnen selbst im Traum keine Antwort geben konnte, nahmen sie ihre Spritzpistolen und bespritzten auch mich mit Orangensaft.
Als ich noch ganz benommen von diesem Traum erwachte, war ich tatsächlich völlig durchnässt. Während ich mit Orangensaft bespritzt wurde, hatte es nämlich angefangen zu regnen. Schnell versuchte ich alles ins Trockene zu schaffen und fasste gleichzeitig den Entschluss, endlich für meine Terrasse passende Markisen zu kaufen. Da ich aber keine Ahnung davon habe, welche Markisen für meine Terrasse geeignet ist, wollte ich einen Bekannten, der in diesen technischen Dingen besser bewandert ist, um Rat fragen und suchte gleich im Branchenbuch nach seiner Telefonnummer. Ich überlegte gerade, welche Branche … na klar … Branche – Orange, Orange – Branche. Das reimt sich ja! Hurra! Wer hätte das gedacht, wieder einmal dann, wenn ich nach etwas ganz anderem gesucht habe, fällt mir ein passender Reim ein. Jetzt ist mein Gedicht gerettet und bald werden auch Sie es lesen können.
Ich machte es mir im Garten gemütlich. Um meine Terrasse hatte ich zum Sonnenschutz und natürlich auch als Nachbarn-Schutz eine hohe Wand aus Markisen-Stoffen bespannt, hinter der ich ungestört meinen Dichtertätigkeiten nachgehen konnte. Ich lauschte dem Zwitschern der Vögel, dem monotonen Rattern eines Rasenmähers, dem fernen Rauschen der Autobahn und vernahm hin und wieder die Rufe spielender Kinder. So entspannte ich mich dermaßen, dass ich kurz darauf einschlief. In meinem Traum war alles Orange, der Himmel, das Meer, die Bäume und auch die Menschen, die mir dort begegneten sahen aus als wären sie gerade in einen Farbtopf gefallen und alle suchten verzweifelt nach einem passenden Reim auf Orange, damit sie ihr natürliches Aussehen wieder erlangen konnten. Auch mich fragten sie nach einer Lösung und da ich ihnen selbst im Traum keine Antwort geben konnte, nahmen sie ihre Spritzpistolen und bespritzten auch mich mit Orangensaft.
Als ich noch ganz benommen von diesem Traum erwachte, war ich tatsächlich völlig durchnässt. Während ich mit Orangensaft bespritzt wurde, hatte es nämlich angefangen zu regnen. Schnell versuchte ich alles ins Trockene zu schaffen und fasste gleichzeitig den Entschluss, endlich für meine Terrasse passende Markisen zu kaufen. Da ich aber keine Ahnung davon habe, welche Markisen für meine Terrasse geeignet ist, wollte ich einen Bekannten, der in diesen technischen Dingen besser bewandert ist, um Rat fragen und suchte gleich im Branchenbuch nach seiner Telefonnummer. Ich überlegte gerade, welche Branche … na klar … Branche – Orange, Orange – Branche. Das reimt sich ja! Hurra! Wer hätte das gedacht, wieder einmal dann, wenn ich nach etwas ganz anderem gesucht habe, fällt mir ein passender Reim ein. Jetzt ist mein Gedicht gerettet und bald werden auch Sie es lesen können.