Muttertag

Gedichte und Texte

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Was wäre, wenn wir die Mütter nicht hätten? Schlimm, wer an diesem zweiten Sonntag im Mai die Mutter vergisst. In der intakten Familie, in einem Haus mit kleinen Kindern, kommt dies selten vor. Genau genommen gilt der Muttertag heutzutage als ein wichtiger Feiertag zu Ehren aller Mütter. Allgemein könnte man sagen, dass der Muttertag eigentlich ein überflüssiges Fest darstellt, da wir normalerweise jeden Tag liebevoll an unsere Eltern denken sollten. Da dies jedoch in der Hektik des Alltags aber häufig untergeht, sollte man wenigstens an diesem Tag, dem Ehrentag aller Mütter und der Mutterschaft allgemein, unserer Mutter danken. Wie könnte man dies besser als mit einem Muttertagsgedicht?

Anfolgend präsentieren wir Ihnen eine kleine Zusammenstellung an Gedichten und Texten für und um den Muttertag. Mehr Gedichte zum Thema Muttergag finden Sie in unsere Rubrik

Muttertag - Gedichte zu Anlässen
Mit einem Strauß Waldmeister
(Mit einem Strauß Waldmeister)

Weiß und grün
ist mein Strauß,
hübsch bescheiden
sieht er aus.
Frisch vom Wald
kommt er herein.
Rieche nur,
er duftet fein!
Nimm! Vom Frühling
ists ein Stück.
Er bringt dir, Mutter,
lauter Glück!
Wir waeren nie gewaschen und meistens
Wir wären nie gewaschen
und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher
und schmutzig wär das Hemd,
wir äßen Fisch mit Honig
und Blumenkohl mit Zimt,
wenn du nicht täglich sorgtest,
dass alles klappt und stimmt.
Wir hätten nasse Füße
und Zähne schwarz wie Russ
und bis zu beiden Ohren
die Haut voll Pflaumenmus.
Wir könnten auch nicht schlafen,
wenn du nicht noch mal kämst
und uns, bevor wie träumen,
in deine Arme nähmst.
Und trotzdem! Sind wir alle
auch manchmal eine Last:
Was wärst du ohne Kinder?
Sei froh, dass du uns hast.
Und ob der Maien stuermen will
Und ob der Maien stürmen will
mit Regenguss und Hagelschlag
wie ein verspäteter April:
Er hat doch einen schönen Tag.
Hat einen Tag, der schlimme Mai,
viel lieber als das ganze Jahr,
und wo es schien mir einerlei,
ob trüb der Himmel oder klar.
Und ist er trübe auch, ich fand
mein Sträußlein doch in Wald und Ried
und kann doch küssen deine Hand
und sagen dir ein schlichtes Lied.
Mutter-Liebe Mutter
Ein Blümchen sagt, ich hab` dich lieb,
die Zeit, sie nagt als leiser Dieb.
Drum` zeig` ich heut` im jetzt und hier,
wieviel du bedeutest mir.
Siehe, von allen
Den Liedern nicht eines gilt dir, o Mutter!
Dich zu preisen, o glaub's bin ich zu arm und zu reich.
Ein noch ungesungenes Lied ruhst du mir im Busen,
keinem vernehmbar sonst, mich nur zu trösten bestimmt,
wenn sich das Herz unmutig der Welt abwendet und einsam
seines himmlischen Teils bleibenden Frieden bedenkt.
Denk an das Aug das ueberwacht
Denk an das Aug', das, überwacht,
noch eine Freude dir bereitet;
Denk an die Hand, die manche Nacht,
dein warmes Lager dir bereitet.
Ach waer ich ein Voeglein ich
Ach, wär ich ein Vöglein,
ich wüsst, was ich tät:
Ich lernte mir Lieder
von morgens bis spät.
Dann setzt ich mich dort,
wo lieb Mütterlein wär,
und säng ihr die Lieder
der Reihe nach her.
Und wär ich ein Schäflein,
da hätt ich im Sinn:
Ich gäb alle Wolle
dem Mütterlein hin.
Die spinnt dann die Wolle
und strickt sicherlich
zwei Dutzend Paar Strümpfe
für sich und für mich.
Und wär ich ein Fischlein,
ich wüsst, was da wär:
Ich tauchte zum Grunde
tief unten ins Meer,
holt Perlen und Muscheln.
Ihr glaubt, nur für mich?
Der Mutter die Perlen,
die Muscheln für mich.
Doch mancherlei möcht ich
denn doch wohl nicht sein:
Nicht Apfel, noch Kirschen,
nicht Wasser, noch Wein.
Denn äße man mich
oder tränke mich aus,
dann hätt meine Mutter
kein Kind mehr im Haus.
Mutterliebe man nennt dich des Lebens
Mutterliebe, man nennt dich des Lebens Höchstes!
So wird den jedem, wie schnell er auch stirbt,
dennoch sein Höchstes zuteil!
Treues Wirken reines Lieben ist das
Treues Wirken, reines Lieben
ist das Beste stets geblieben.
Die Mutter traegt im Leibe das
Die Mutter trägt im Leibe
das Kind drei Vierteljahr;
die Mutter trägt auf Armen
das Kind, weil's schwach noch war;
die Mutter trägt im Herzen
die Kinder immerdar.