Muttertag

Gedichte und Texte

präsentiert von Gratis-Gedicht.de

Was wäre, wenn wir die Mütter nicht hätten? Schlimm, wer an diesem zweiten Sonntag im Mai die Mutter vergisst. In der intakten Familie, in einem Haus mit kleinen Kindern, kommt dies selten vor. Genau genommen gilt der Muttertag heutzutage als ein wichtiger Feiertag zu Ehren aller Mütter. Allgemein könnte man sagen, dass der Muttertag eigentlich ein überflüssiges Fest darstellt, da wir normalerweise jeden Tag liebevoll an unsere Eltern denken sollten. Da dies jedoch in der Hektik des Alltags aber häufig untergeht, sollte man wenigstens an diesem Tag, dem Ehrentag aller Mütter und der Mutterschaft allgemein, unserer Mutter danken. Wie könnte man dies besser als mit einem Muttertagsgedicht?

Anfolgend präsentieren wir Ihnen eine kleine Zusammenstellung an Gedichten und Texten für und um den Muttertag. Mehr Gedichte zum Thema Muttergag finden Sie in unsere Rubrik

Muttertag - Gedichte zu Anlässen
In tollem Wahn hatt ich dich
In tollem Wahn hatt' ich dich einst verlassen;
ich wollte geh'n die ganze Welt zu Ende
und wollte seh'n, ob ich die Liebe fände,
um liebevoll die Liebe zu umfassen.

Die Liebe suchte ich auf allen gassen,
vor jeder Türe streckt' ich aus die Hände
und bettelte um g'ringe Liebesspende -
und lachend gab man mir nur kaltes Hassen.

Und immer irrte ich nach Liebe, immer
nach Liebe, doch die Liebe fand ich nimmer
und kehrte um nach Hause, krank und trübe.

Doch da bist du entgegen mir gekommen,
und ach! was da in deinem Aug' geschwommen,
das war die süße, lang gesuchte Liebe.
Was wir brauchen um frei zu
Was wir brauchen, um frei zu sein, ist die Liebe, die die Kraft
hat, die Last der Welt freudig zu tragen.
Wir waeren nie gewaschen und meistens
Wir wären nie gewaschen
und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher
und schmutzig wär das Hemd,
wir äßen Fisch mit Honig
und Blumenkohl mit Zimt,
wenn du nicht täglich sorgtest,
dass alles klappt und stimmt.
Wir hätten nasse Füße
und Zähne schwarz wie Russ
und bis zu beiden Ohren
die Haut voll Pflaumenmus.
Wir könnten auch nicht schlafen,
wenn du nicht noch mal kämst
und uns, bevor wie träumen,
in deine Arme nähmst.
Und trotzdem! Sind wir alle
auch manchmal eine Last:
Was wärst du ohne Kinder?
Sei froh, dass du uns hast.
Mutterliebe man nennt dich des Lebens
Mutterliebe, man nennt dich des Lebens Höchstes!
So wird den jedem, wie schnell er auch stirbt,
dennoch sein Höchstes zuteil!
Ich seh die andern all dir
Ich seh die andern all
dir bringen ihr Gaben.
Du musst auf jeden Fall
von mir auch etwas haben.
Hier hab ichs schon bereit:
Streck aus die Arme weit!
Jetzt werf ich dirs hinein!
Mich selbst! Ich bin ja dein.
Es ist nichts reizender als eine
Es ist nichts reizender, als eine Mutter zu sehen mit einem
Kinde auf dem Arme, und nichts ehrenwürdiger, als eine Mutter
unter vielen Kindern.
Kein Fuellhorn das von alen Schaetzen
Kein Füllhorn, das von alen Schätzen regnet,
ist reicher als die Mutterhand, die segnet.
Es gibt nur eine ganz selbstlose
Es gibt nur eine ganz selbstlose, ganz reine, ganz göttliche
Liebe. Und das ist die Liebe der Mutter für ihr Kind.
Nur eine Mutter weiss allein was
Nur eine Mutter weiß allein,
was lieben heißt und glücklich sein.
Ein Bild für Mama

Du Mama, ich schenk´ dir die Welt -
hab´ sie für dich gemalt.
Sieh´ nur wie schön die Blumen blüh´n
und wie die Sonne strahlt.

Der kleine Vogel dort im Baum
singt nur für dich allein.
Ich wünsch dir jeden Tag im Jahr
nur Glück und Sonnenschein.

©Anita Menger 2010