Muttertag

Gedichte und Texte

präsentiert von Gratis-Gedicht.de

Was wäre, wenn wir die Mütter nicht hätten? Schlimm, wer an diesem zweiten Sonntag im Mai die Mutter vergisst. In der intakten Familie, in einem Haus mit kleinen Kindern, kommt dies selten vor. Genau genommen gilt der Muttertag heutzutage als ein wichtiger Feiertag zu Ehren aller Mütter. Allgemein könnte man sagen, dass der Muttertag eigentlich ein überflüssiges Fest darstellt, da wir normalerweise jeden Tag liebevoll an unsere Eltern denken sollten. Da dies jedoch in der Hektik des Alltags aber häufig untergeht, sollte man wenigstens an diesem Tag, dem Ehrentag aller Mütter und der Mutterschaft allgemein, unserer Mutter danken. Wie könnte man dies besser als mit einem Muttertagsgedicht?

Anfolgend präsentieren wir Ihnen eine kleine Zusammenstellung an Gedichten und Texten für und um den Muttertag. Mehr Gedichte zum Thema Muttergag finden Sie in unsere Rubrik

Muttertag - Gedichte zu Anlässen
Mit einem Strauß Waldmeister
(Mit einem Strauß Waldmeister)

Weiß und grün
ist mein Strauß,
hübsch bescheiden
sieht er aus.
Frisch vom Wald
kommt er herein.
Rieche nur,
er duftet fein!
Nimm! Vom Frühling
ists ein Stück.
Er bringt dir, Mutter,
lauter Glück!
Mutterns Hände
Hast uns Stulln jeschnitten
un Kaffe jekocht
un de Töppe rübajeschohm -
un jewischt und jenäht
un jemacht und jedreht ...
alles mit deine Hände.

Hast de Milch zujedeckt,
uns Bonbons zujesteckt
un Zeitungen ausjetragen -
hast die Hemden jezählt

und Kartoffeln jeschält ...
alles mit deine Hände.

Hast uns manches Mal
bei jroßen Schkandal
auch n Katzenkopp jejeben.
Hast uns hochjebracht,
Wir wahn Sticker acht,
sechse sind noch am Leben ...
alles mit deine Hände.

Heiß warn se un kalt.
Nu sind se alt.
nu bist du bald am Ende.
Da stehn wa nu hier,
und denn komm wir bei dir
und streicheln deine Hände.
Wer nicht gelaechelt der Mutter den
Wer nicht gelächelt der Mutter,
den nicht würdigt des Tisches der Gott,
des Lagers die Göttin.
Der Name Mutter ist suess aber
Der Name Mutter ist süß; aber "Frau Mutter" ist wahrer Honig mit Zitronensaft.
Es ist nichts reizender als eine
Es ist nichts reizender, als eine Mutter zu sehen mit einem
Kinde auf dem Arme, und nichts ehrenwürdiger, als eine Mutter
unter vielen Kindern.
Oh nicht an Rat gebrichts der
Oh, nicht an Rat gebricht's der Mutterliebe!
Muttertag
Die Liebe der Mutter
gedeiht in der Wüste,
in finsteren Nächten -
auf Felsengestein.

Die Liebe des Kindes
liegt in diesem Strauß hier.
Die Blumen verwelken -
die Liebe bleibt Dein.

©Anita Menger 2009
In tollem Wahn hatt ich dich
In tollem Wahn hatt' ich dich einst verlassen;
ich wollte geh'n die ganze Welt zu Ende
und wollte seh'n, ob ich die Liebe fände,
um liebevoll die Liebe zu umfassen.

Die Liebe suchte ich auf allen gassen,
vor jeder Türe streckt' ich aus die Hände
und bettelte um g'ringe Liebesspende -
und lachend gab man mir nur kaltes Hassen.

Und immer irrte ich nach Liebe, immer
nach Liebe, doch die Liebe fand ich nimmer
und kehrte um nach Hause, krank und trübe.

Doch da bist du entgegen mir gekommen,
und ach! was da in deinem Aug' geschwommen,
das war die süße, lang gesuchte Liebe.
Die Mutter traegt im Leibe das
Die Mutter trägt im Leibe
das Kind drei Vierteljahr;
die Mutter trägt auf Armen
das Kind, weil's schwach noch war;
die Mutter trägt im Herzen
die Kinder immerdar.
Wir waeren nie gewaschen und meistens
Wir wären nie gewaschen
und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher
und schmutzig wär das Hemd,
wir äßen Fisch mit Honig
und Blumenkohl mit Zimt,
wenn du nicht täglich sorgtest,
dass alles klappt und stimmt.
Wir hätten nasse Füße
und Zähne schwarz wie Russ
und bis zu beiden Ohren
die Haut voll Pflaumenmus.
Wir könnten auch nicht schlafen,
wenn du nicht noch mal kämst
und uns, bevor wie träumen,
in deine Arme nähmst.
Und trotzdem! Sind wir alle
auch manchmal eine Last:
Was wärst du ohne Kinder?
Sei froh, dass du uns hast.