Pfingsten

Gedichte und Texte

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Das Pfingstfest, das Fest des Heiligen Geistes, wird unter den Christen genau fünfzig Tage nach Ostern gefeiert. Genau genommen gedenkt man an Pfingsten der Ausgießung des Heiligen Geistes über die zwölf Apostel. Zugleich mit Pfingsten geht auch die Osterzeit zu Ende. Die Apostelgeschichte des Neuen Testaments erzählt, dass der Heilige Geist am fünfzigsten Tag nach Ostern auf die Jünger Jesu herabkam, als sie sich in Jerusalem versammelten. Das Wunder, das dabei geschah, war, dass sie plötzlich in allen Sprachen der Welt kommunizieren konnten. Was das Datum des Pfingstfestes angeht, so ist zu sagen, dass dies vom Stande des Vollmondes nach Frühlingsanfang abhängt. In anderen Worten bedeutet das, dass Pfingsten ein Fest der Christenheit ist, dessen Datum jährlich wechselt.

Anfolgend präsentieren wir Ihnen eine kleine Zusammenstellung an Gedichten und Texten für und um den christlichen Feiertag Pfingsten. Mehr Gedichte zum Thema Pfingsten finden Sie in unserer Rubrik

Pfingsten - Gedichte zu Anlässen
Wir wollen den Herrn Pfingstluemmel rumfahren
Wir wollen den Herrn Pfingstlümmel rumfahren.
Ihr werdet uns doch nicht gleich davonjagen?
Wir fahren vorbei vor eurem Haus,
langt uns nur brav Kuchen und Gackeier raus.
Kuchen raus, Gackeier raus,
oder wir schlagen ein Loch ins Haus.
Storch schaut aus dem Nest hervor
Storch schaut aus dem Nest hervor.
Grüne Birken vor dem Tor.
Nachts erwachen Maienkäfer,
Winterschlaf der Siebenschläfer
und der Igel ist vorbei.
Ja, der Mai macht alles neu!
Wiese steht voll sattem Klee.
Hechte jagen durch den See,
weiß im Beet der Spargel schoss,
und die Hasen wurden groß.
Flieder blüht selbst in der Stadt,
Sänger singen frisch vom Blatt,
Schützenfest und Jahrmarkttreiben.
Wer wird da zuhause bleiben?
Pfingsten ists! Es lacht die Welt,
und ich hab mich eingestellt,
dir zu sagen, dass ich dich
ehrlich lieb – ganz fürchterlich!
An Niklaus kommt Sankt Nikolaus und
An Niklaus kommt Sankt Nikolaus
und leert den Sack voll Gaben aus.
Zur Weihnacht bringt das Christkind was,
an Ostern legt der Osterhas
mit Eiern voll das Osternest.
Ist Pfingsten dann – an diesem Fest
ist niemand da, der etwas gibt,
das macht das Fest nicht sehr beliebt.
Woran soll man an Festen denken,
wenn nicht ans Kriegen, Haben, Schenken?
Halt! Ist nicht deshalb Pfingsten schön,
weil die Gedanken sich nicht drehn
ums Kaufen, Hetzen, Päckchen machen,
um Stress und Geld und teure Sachen?
Ein Fest, das ohne diesen Plunder
nur einfach eins sein will: ein Wunder!
Zwei freie Tage, ausruhn, spielen,
spazierengehn, sich glücklich fühlen,
zusammen leben, sprechen, essen,
s und nicht das Dankeschön vergessen:
Dann scheint die Sonne an dem Tag,
auch wenn es draußen regnen mag.
Veilchen Rosen Bluemelein wir singen
Veilchen, Rosen, Blümelein,
wir singen um dich, Küchelein.
Der Herr, der hat eine schöne Tochter,
sie hat das Haar schön geflochten.
Den Kuchen raus, Kuchen raus,
Glück und Heil ins Herrenhaus.
Pfingsten Pfingsten ist gekommen freuen
Pfingsten, Pfingsten ist gekommen,
freuen sich Alte und die Jungen.
Fischlein im Wasser,
Buben auf der freien Gasse.
Will uns der Bauer Pfingsten verbieten,
so wollen wir ihm keine Rösser mehr hüten.
Kein Ross mehr hüten, kein Korn abschneiden,
so wollen wir Buben nach Freiberg reiten.
Geht eine goldene Schnur ums Haus,
gucken der Herr und die Frau heraus.
Wir wollen das Liedle beschließen.
Es möchte sonst Herrn und Frau verdrießen.
Wir wollen das Liedle bleiben lan,
wir müssen heut noch weitergan.
Eine Schüssel voll Knöpfe ist noch nicht genug,
eine Schüssel voll Kuchen gehört auch dazu.
Heute und morgen ist Pfingsten
Heute und morgen ist Pfingsten.
Was kriegen die Jungen zum gringsten?
Drei Eier, drei Eier
und fürn Dreier Speck,
sonst gehen wir das ganze Jahr nicht weg.
Wir treten auf den breiten Stein
Wir treten auf den breiten Stein,
ach Gott, wie froren uns die Bein!
Wir treten auf ein Lilienblatt,
wir bitten den Herrn, er geb uns wat!
Hier kommen wir ohne allen Spott,
ein liebes Pfingsten geb uns Gott!
Oben aus dem Fahnenhaus guckt das
Oben aus dem Fahnenhaus
guckt das schwarze Wettermännchen raus,
spreizt die Beine und grinst uns an.
Schäme dich, alter Wettermann!
Am Ostersonntag, vor sieben Wochen,
hast du dem Fritze fest versprochen,
dass zu Pfingsten, im Monat Mai,
das allerschönste Wetter sei.
Und nun regnets, liebe Not,
alle hellen Blüten tot.
Sie liegen da wie nasser Schnee.
Auf den Wegen steht See an See.
Ja, wenn wir noch drin baden könnten
wie die Spatzen oder die Enten.
Wir dürfen aber gar nicht raus,
sehn so mucksch wie Maulwürfe aus.
Röche nicht der Kuchen so lecker her,
wüsste man gar nicht, dass Feiertag wär.
Nicht mal die Pfingstkleider kriegt man an:
Schäme dich, schwarzer Wettermann!
Nun bitten wir den Heiligen Geist
Nun bitten wir den Heiligen Geist
um den rechten Glauben allzumeist,
dass er uns behüte an unserem Ende,
wenn wir heimfahren aus diesem Elende. Kyrieleis!
Es ist Pfingsten im Dorf
Es ist Pfingsten im Dorf,
es ist Pfingsten im Dorf,
die Leute backen Kuchen.
Gib mir auch ein Stück,
gib mir auch ein Stück,
ich will ihn einmal versuchen.