Gedichte und Texte für jeden Anlass...
Euro(pa)
Ein "pa" Euro für Europa,
das Spiel, es hat begonnen,
richtig froh gelaunt ist niemand,
denn es ist nichts gewonnen.
Alle zahlen kräftig drauf,
egal, wofür der Euro rollt,
die Rechnung geht nie auf.
Die Zahlen lügen, wie gedruckt,
es ist die volle Wahrheit.
Die Hälfte wird nur ausgespuckt,
bei Sprit, Gehalt und Mahlzeit.
Der Bürger ist gar arg verprellt,
schaut er ins Portemonaie.
Mensch, wo ist das ganze Geld?
Alles, was ich hier drin seh`
ist Dunkelheit und Schwindsucht.
Ich fänd`, es wäre echt `ne Wucht,
der Euro wär kein Teuro.
Er ist ein Kind der Mächtigen,
mit Einfluß und Gewalt,
so wurde er uns aufgedrückt,
den Kleinen und den Schmächtigen,
mit winzigem Gehalt.
Es ist ein Hohn und ungerecht,
denn der Lohn, mehr schlecht, als recht,
für uns, die wir hier leben.
Das Geld, das wird halbiert,
Arbeit, die verdoppelt sich,
der Staatshaushalt saniert.
Tja, so ist das eben.
Man, wo soll das denn noch enden,
diese Eselei.
Jeder hat doch Recht zu leben,
ziemlich einwandfrei.
Wir sind hier nur die Untertanen,
die Dummen und Lakaien,
die Großen haben abzusahnen,
mit Pauken und Schallmaien.
Der Bauer gab den 10. Teil,
dem Herzog und dem Grafen.
Die Steuer frisst uns heute noch,
wir können auch nicht schlafen.
 
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