Gedichte und Texte für jeden Anlass...
Fernes Winterland
Du fernes Land, ich grüße dich,
dein Volk und deine wenigen Herrscher.
Wann hörst du auf zu schnarchen?
Du fernes Winterland, du bist verhüllt
von Kälte, Schnee und Eis,
ja fühlst dich zynisch umklammert.
Doch ich höre, ja ich rieche schon den Frühling.
Ich sehe schon die Körner
millionenfach unaufhaltsam sprießen
und wie sie die Eisdecke durchbrechen,
denn sie streben ans Licht.
Eine Träne macht keinen Fluss,
doch viele schon.
Wenn dein Winterschlaf endlich vorbei ist,
können unendlich viele Tränen den Damm
durchbrechen und sie werden es tun.
Der Hauch eines Wesens macht keinen Sturm,
doch der von vielen schon.
Er bläst heiß wie ein Fön
und ein großer Eismann wird schmelzen.
Später wird man sagen:
Das ist nicht, was er wollte,
und er kämpfte gegen seine Reduktion.
Du fernes Winterland, wann bist du bereit,
den Frühling zu erleben?
Er steht vor der Tür,
du brauchst dich nur noch zu erheben.
 
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