Gedichte und Texte für jeden Anlass...
Vom Festhalten
Mit Ketten an deinen Gliedern
läufst du durch tiefste Nacht.
Schließt deine Augenlieder,
vorm Licht in seiner Pracht.

Du willst zurück zum sichren Ort.
wo einst dein Herze ruhe fand.
Mit blutig Herz in deiner Hand,
läufst du vorm Lichte fort.

Die Ketten aus jenem trauten Heim,
sind wie ein letzter Hoffnungskeim.
Die Ketten machen dir nichts aus,
läufst damit in ein anderes Haus.

Weil die Ketten auf ihm verweilen,
kann der Sand dein Herz nicht heilen.
So zersetzt des Herzens ätzend exkrement,
der Zuflucht mühsam erbautes fundament.

Tag für Tag zerren die Ketten.
Schließlich gestehst du dir,
das ist nicht das Wahre hier.
Du willst zurück das alte Retten.

Die Ruine kann sich nicht mehr tragen,
doch zeigt sie dir beim gehen dann,
wie du den Ketten kannst entsagen:
Du hast den Schlüssel von Anfang an.
 
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