Muttertag

Gedichte und Texte

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Was wäre, wenn wir die Mütter nicht hätten? Schlimm, wer an diesem zweiten Sonntag im Mai die Mutter vergisst. In der intakten Familie, in einem Haus mit kleinen Kindern, kommt dies selten vor. Genau genommen gilt der Muttertag heutzutage als ein wichtiger Feiertag zu Ehren aller Mütter. Allgemein könnte man sagen, dass der Muttertag eigentlich ein überflüssiges Fest darstellt, da wir normalerweise jeden Tag liebevoll an unsere Eltern denken sollten. Da dies jedoch in der Hektik des Alltags aber häufig untergeht, sollte man wenigstens an diesem Tag, dem Ehrentag aller Mütter und der Mutterschaft allgemein, unserer Mutter danken. Wie könnte man dies besser als mit einem Muttertagsgedicht?

Anfolgend präsentieren wir Ihnen eine kleine Zusammenstellung an Gedichten und Texten für und um den Muttertag. Mehr Gedichte zum Thema Muttergag finden Sie in unsere Rubrik

Muttertag - Gedichte zu Anlässen
Weil Gott nicht ueberall sein konnte
Weil Gott nicht überall sein konnte, schuf er die Mutter.
Gedicht für Mutti zum Muttertag
Weißt Du noch, vor vielen Jahren,
als wir noch kleine Kinder waren?
Weißt Du noch, wie wir, ganz klein,
waren einst Dein "Sonnenschein"?

Wir waren wild, voll Energie,
doch Du verliertest Nerven nie,
nein - Deine Kraft hat stets gereicht,
das war bestimmt nicht immer leicht.

Ich weiß noch, wir drei Wirbelkinder
wie wir damals (es war im Winter)
zogen uns aus, gingen zum Pool,
wir drei fanden's wirklich cool.

Oder wie wir, schnell wie der Wind,
öfter mal "ausgebüchst" sind,
du hast uns überall gesucht,
und bestimmt manchmal verflucht.

Weißt Du noch, wie wir am Strand,
sind ohne Dich ins Wasser gerannt,
kamst hinterher, konntest schnell schwimmen.
All die Geschichten, wirklich stimmen!

Wir waren ECHTE WILDE Kinder,
das waren wir Sommer wie Winter,
hast Dich niemals drüber beklagt,
und bist auch niemals dran verzagt.

Heute sind wir schon Erwachsen,
machen nicht mehr diese Faxen,
heute sind wir groß und schlau,
und DU Du bist die BESTE Frau.

Wir drei Kinder warn nicht leicht,
doch Deine Kraft hat stets gereicht
wir drei Kinder hatten viel Leben,
und Du hast uns so viel gegeben.

Zu uns gestanden, wenn andre Leute,
den Kopf schüttelten, über uns Meute.
Warst immer taff, voll Energie,
das vergessen wir Dir nie.

Die Kindheit war sensationell,
warst immer da - und das ganz schnell,
unsre Kindheit war verrückt,
und das war unser größtes Glück!!

Wir lieben Dich einfach

Deine Kinder

Helga, Matthias und Gerold
Die Welt durchwandernd fand ich allerwaerts
Die Welt durchwandernd fand ich allerwärts:
Kein Herz kann lieben wie ein Mutterherz.
Wie oft sah ich die blassen
Wie oft sah ich die blassen Hände nähen
ein Stück für mich - wie liebevoll du sorgtest!
Ich sah zum Himmel deine Augen flehen,
ein Wunsch für mich - wie liebevoll du sorgtest!
Und an mein Bett kamst du mit leisen Zehen,
ein Schutz für mich - wie liebevoll du sorgtest!
Kein Fuellhorn das von alen Schaetzen
Kein Füllhorn, das von alen Schätzen regnet,
ist reicher als die Mutterhand, die segnet.
In tollem Wahn hatt ich dich
In tollem Wahn hatt' ich dich einst verlassen;
ich wollte geh'n die ganze Welt zu Ende
und wollte seh'n, ob ich die Liebe fände,
um liebevoll die Liebe zu umfassen.

Die Liebe suchte ich auf allen gassen,
vor jeder Türe streckt' ich aus die Hände
und bettelte um g'ringe Liebesspende -
und lachend gab man mir nur kaltes Hassen.

Und immer irrte ich nach Liebe, immer
nach Liebe, doch die Liebe fand ich nimmer
und kehrte um nach Hause, krank und trübe.

Doch da bist du entgegen mir gekommen,
und ach! was da in deinem Aug' geschwommen,
das war die süße, lang gesuchte Liebe.
Und ob der Maien stuermen will
Und ob der Maien stürmen will
mit Regenguss und Hagelschlag
wie ein verspäteter April:
Er hat doch einen schönen Tag.
Hat einen Tag, der schlimme Mai,
viel lieber als das ganze Jahr,
und wo es schien mir einerlei,
ob trüb der Himmel oder klar.
Und ist er trübe auch, ich fand
mein Sträußlein doch in Wald und Ried
und kann doch küssen deine Hand
und sagen dir ein schlichtes Lied.
Ein Kleinod ist das allerbest das
Ein Kleinod ist das allerbest',
das pfleg' ich wohl und halt es fest
und halt halt' es hoch in Ehren:
Das ist die Mutterliebe gut,
die gibt mir immer neuen Mut
in allen Lebensschweren.

Und ist dein Herz so freudenleer,
und ist dein Aug' so tränenschwer,
blick in ihr Aug' hinein:
Das hat gar lichten, hellen Strahl
und trocknet die Tränen allzumal
wie Frühlings-Sonnenschein.

Und wenn einst die Trompete bläst,
und wenn du früh zu sterben gehst,
vom Reitersäbel hingemählt:
Die Mutter gibt dir als Geleit,
als Bestes für die Ewigkeit
ein Trän' und ihr Gebet -

Und der dies Leid sich hat gemacht,
hat viel an seiner Mutter gedacht
im stillen Heimathaus.
Er war ein wild verwegener Knab',
dem sie noch ihren Segen gab
mit in die Fern' hinaus.
Der Mutter kommt kein kuehlender Schatten
Der Mutter kommt kein kühlender Schatten gleich,
der Mutter kommt keine Zuflucht gleich,
der Mutter kommt kein Schutz gleich,
der Mutter kommt keine an Liebe gleich.
Ein Apfelbaum muss Aepfel tragen zentnerschwer
Ein Apfelbaum muss Äpfel tragen,
zentnerschwer.
Aber im Herbst darf er sagen:
Jetzt ists genug, jetzt mag ich nicht mehr.
Abgenommen wird ihm die Last.
Ein halbes Jahr hat er Ruh und Rast.
Mutter hats kaum
jemals so gut wie ein Apfelbaum.